Parkplatzmarkierungen

Wenn Sie Betreiber eines Parkplatzes sind, können Sie diesen auch mit der geeigneten Markierung optimieren.

Ein Mittelklassewagen misst zwischen dessen Extremitäten (Außenspiegel und Stoßstangen) netto ca. 185×485 cm. Dafür sind Parkplätze mit brutto 250×500 cm üblich. Am effizientesten wären Längsparkplätze, da die Türen auf der Fahrerseite über dem Zufahrtsweg aufschwenken. Ist eine größere Fläche einzuteilen, bieten sich quer ausgerichtete Doppelparkplätze an. Diese können entweder bei Verzicht auf einige Plätze energieoptimiert ca. 45 bis 80 Grad schräg fischgrätförmig oder für maximale Anzahl 90 Grad ausgerichtet werden. Wenn Sie sich für letztere Option entschieden haben, lassen Sie vom Rand beginnend Parkplätze mit nur 200×500 cm markieren. Alle 2 Plätze lassen Sie für die beiden benachbarten Fahrertüren einen Schwenkraum von 100×500 cm einfügen. Beginnen Sie damit an einer Wand oder Hecke mit einem Parkplatz oder an einem offenen Ende mit zwei Parkplätzen, von denen der erste seine Fahrertür über dem Zufahrtsweg aufschwenkt. Diese Parkplätze werden abwechselnd vor- oder rückwärts so belegt, dass die eigene Fahrertür jeweils neben einem Schwenkraum liegt und darüber öffnet. Dieser muss zwar (meist zeitversetzt) mit dem Nachbarplatz geteilt werden, ist dafür aber bei gleichem Gesamtplatzbedarf zusammen hängend und damit doppelt so groß, so dass die sonst gegebene latente Gefahr von Lackschäden durch angeschlagene Türkanten oder darüber hinaus ragende Zierleistengehrungen, verursacht durch Türraststellungen, starken Wind, beleibte, unachtsame oder ganz einfach schusselige Fahrer oder Mitfahrer nachhaltig vermieden wird.

Hintereinander liegende Parkplatzpaare werden bei Verzicht auf Durchfahrsperren gleich ausgerichtet, so dass darauf auch Anhängergespanne parken können. Wird ein Anschlag für gleichmäßige Ausrichtung sowie Anstoßschutz gewünscht, wäre dafür je eine Wasserablaufrinne unter den inneren Rädern der Doppelparkreihe zweckmäßiger. Da bei jedem PKW der Abstand zwischen Achsmitte und Stoßstange hinten (maximal 1,15 m) in der Regel größer als vorne (maximal 0,55 m) ist und hintereinander liegende Parkplätze jeweils gleich ausgerichtet sind, muss zwischen den Rinnen einer Doppelparkreihe neben dem Sicherheitsabstand (0,30 m) immer ein langer und ein kurzer Radabstand berücksichtigt werden, so dass ein Rinnenabstand von 2,00 m angemessen erscheint. Dabei stehen die äußeren Stoßstangen jeweils um die Differenz (0,60 m) versetzt. Dieser Zusatzplatzbedarf auf dem Zufahrtsweg kann gespart werden, indem jeweils ein Rinnenpaar in diesem Abstand verlegt wird.

Vom noch relativ leeren Parkplatz wird zunächst nur jeder zweite Platz von außen nach innen belegt, damit Mitfahrer auch nach dem Einparken auf den unbelegten Nachbarplätzen ein- und aussteigen können. Erst dann werden auch die Parklücken dazwischen belegt. Mitfahrer steigen erst dann bereits auf dem Zufahrtsweg ein und aus.

Abbildung 1. Parkmarkierungen (Skizze)

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