Parkplatz suchen

Das Kapitel „methodisch" neigt sich nun dem Ende. Kommen wir zu dem, was am Ende jeder Fahrt Thema wird.



Stillstände in der Kfz-Produktion (Beispiel)

Angenommen, Sie wären Besitzer einer Kfz-Produktion. Dank 3.000 Arbeiter werden aus irgendwelchen Materialien und Teilen fertige Autos.

Das Unternehmen kostet Unmengen, bringt aber bis zu 1.000 Autos am Tag. Man soll den Tag nicht vor den Abend loben — noch am Ende eines erfolgreichen Tages kann das Stocken des Bandes die Zahlen belasten. Auch wenn kein Auto produziert werden kann, die Arbeiter müssen bezahlt werden.

Übertragen aufs Autofahren:

Zwischen 5 und 150 Pferde produzieren in meiner Rauchschleuder Kilometer. Ziel’ ich auf guten Verbrauch, sollen meine Pferde die Kutsche voranbringen und nicht trödeln.

Technisch benötigen Einparken, Ausparken, Wenden, Rangieren nicht all zu viele Pferde. Aber die Wegstrecke dabei ist lächerlich klein und der Verbrauch galoppiert in die Höhe. Deswegen rangieren Gang 1 und R auf der Verbrauchsliste ganz oben. Schon ein einfacher Parkvorgang nach 10 km erhöhte den Streckenverbrauch um 10 %.

Es geht weiter: Das Parken in 1 km Entfernung könnte 100 % extra Gebühren kosten. Jedes einzelne angefahrene Ziel hat seinen Preis.

Wenn es nicht gleich weiter geht, steigt dieser. Abgekühlte Motoren verbrauchen mehr. Was kann man tun? Es gibt nichts geschenkt. Entweder einfach einparken und schwierig ausparken oder schwierig einparken und einfach ausparken.

Anmerkung: Für das schwierige Einparken mit warmem Motor bedeutet es, dem kalten Motor beim einfachen Ausparken einen direkten Start zu besorgen und das Rangieren vorwegzunehmen, das sonst beim Ausparken fällig würde, vielleicht unter beschlagener Scheibe im Winter.

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