Kalte Motoren

Für einen Motor ist Öl das allerwichtigste. Nur wenn Metallteile ölbenetzt sind, laufen sie geschmeidig und nahezu abrieblos.

Doch direkt nach dem Start, solange der Motor kalt ist, steht es abgesunken und zähflüssig in der Wanne. Dort hilft es den Motorinnereien wenig, die müssen morgens einfach was aushalten. Erst, wenn das Öl warm und verteilt ist, schützt es den Motor.

  1. Den Motor ohne Gas anlassen, wenn es geht.
  2. Ab Start bis der Motor warm ist, starkes Gas und hohe Drehzahlen vermeiden.
  3. Warmlaufen lassen, vermeiden

    Beim Warmlaufen lassen ohne Leistungsabnahme kondensiert Treibstoff und Wasser an den noch kalten Zylinderwänden und wäscht dort den schmierenden Ölfilm ab. Durch die fehlende Leistungsabnahme wird die Kaltlaufphase zudem verlängert.

    Wer den Komfort einer warmen Umgebung und ungefrorener Scheiben nicht missen möchte, kann sich diesen Komfort vor jeder Hinfahrt mit einer Garage sichern. Eine Standheizung leistet das auch vor jeder Rückfahrt. Beides ist wesentlich besser als Warmlaufen. Laut ADAC erhöht eine Standheizung den Kraftstoffverbrauch nur minimal. Der Mehrverbrauch fürs Heizen wird dadurch kompensiert, dass der vorgewärmte Motor weniger Sprit verbraucht. Glauben wir es mal.

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