Ersatzrad, Notrad oder Reifendichtmittel?

Hand aufs Herz: Wie viele Jahrzehnte fahren Sie schon Ersatzräder spazieren, ohne diese auch nur einmal gebraucht zu haben? Sicher ist besser, bei Bedarf eines zu haben, als nur eines zu hätten, allerdings kosten auch Noträder nicht unerheblich Sprit und Platz.

Außerdem muss dieses jedes Mal entfernt werden, um an Werkzeug und Batterie zu kommen. Noch schlechter sind wie z. nbsp;B. bei  BMW Kompakt Noträder unter dem Kofferraumboden, da sie dort zusammenrosten, beim Winterräderwechsel weder direkte Möglichkeit zur Druckprüfung, noch zur Nachfüllung bieten und bei Bedarf dann meist nichts nützen. Wesentlich besser ist alternativ eine kleine Flasche mit Reifendichtmittel. Geringe Kosten für den Ersatz  ach ca. 6°Jahren Haltbarkeit sind kaum der Rede wert. Die dann leere Reserveradmulde bietet außerdem massenweise Platz für einen leichten Reifenluftkompressor und sonstige nützliche Utensilien.

Achtung:

Findet die Polizei im Rahmen einer Verkehrskontrolle nur ein abgelaufenes Reifendichtmittel an seinem Platz vor, ist dafür ein Verwarnungsgeld fällig. Liegt auch ein aktuelles dabei oder ist überhaupt keines zu finden, wird nicht geahndet. Hält man den Ersatz eines abgelaufenen für überf üssig (z.°B. bei ausschließlich Stadtverkehr mit ständiger ADAC-Präsenz in der Nähe), empfiehlt sich deshalb die Umlagerung ins Handschuhfach, denn ein abgelaufenes, noch funktionstüchtiges ist im Notfall besser als keines.

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