Motortechnik

Dem Motor unter die Arme greifen. Auf dem Fahrrad haben wir es immer recht früh gemerkt, wenn die Kette nicht geschmiert oder zu stark gefettet war, so dass der viele damit gebundene Dreck den Antrieb hemmte. Es ging schwerer oder fing an zu quietschen. Doch wie merken Sie, dass Ihr Ölwechsel am Auto zu lange zurückliegt?

  • regelmäßig Ölstand prüfen. Man sollte nicht warten, bis das Auto mit lautem Klappern nach Öl lechzt oder bis die Benzinrechnung ahnen lässt, dass was nicht stimmt. Das macht ihr Auto auch nicht lange mit. Prüfen Sie und füllen Sie Öl stets nach, so dass der Pegel nie unter die Mindestmarke sinkt. Die beiden Marken am Ölpeilstab sind für fachgerechte Ölstandpeilung angebracht. Das heißt: Fahrzeug auf längs und quer waagerechtem Untergrund mit betriebswarmem Motor. Jüngere Fahrzeuge haben aufgrund dieser von Laien meist fehlerhaften Messungen überhaupt keinen Ölpeilstab mehr, sondern einen internen Sensor, der ständig automatisch misst, rechtzeitig vor Schaden warnt und auch den Ölstand am Bordcomputer anzeigt.
  • regelmäßig Öl wechseln. liegen dem Motorwohl am Herzen. Je nach Fahrzeug- und Motoröl-Herstellerangabe nach spätestens 1 oder 2 Jahren oder bei überhöhter Fahrleistung früher das betriebswarme Motoröl zusammen mit dem Ölfilter auswechseln. Jüngere Fahrzeuge verfügen auch über eine Service-Intervallanzeige, die zum Ölwechsel oder zur Insepktion aufruft.
  • optimales Öl auswählen, Öl ist nicht gleich Öl. Die Angaben der Hersteller über die Ölsorte sind oft nur Mindest­anforderungen. Die Zahl vor dem „W“ steht für die Viskosität im kalten Zustand. Das 5W-40 ist viel früher fließfähiger, viel schonender und sparsamer als das Öl 10W-40, vor allem bei Kurzstreckenfahrten. Bei Verwendung der vom Fahrzeughersteller vorgeschriebenen Longlife-Ölsorte kann das Serviceintervall von 15.000 km oder 1 Jahr ohne Nachteile auf 30.000 km oder 2 Jahre verdoppelt werden.

  • Zündkerzen regelmäßig auswechseln. Außerdem verbesserte Zündkerzen durch eine verbesserte Verbrennung Prozentpunkte holen.

  • Filter wechseln. Verstopfte Nase ähh Luftfilter? Mit der Zeit verstopfen mehr und mehr Poren Ihres Luftfilters durch Staub und Co. Der Motor kann die Luft schwerer ansaugen und verliert an Leistung. Wechseln Sie wie von der Betriebsanleitung vorgesehen den Luftfilter, den Kraftstofffilter und auch den Pollenfilter der Klimaanlage regelmäßig.
  • Motorreinigungsmittel anwenden oder auch Additive versprechen enorme Spareffekte. Zwischen 5 und 30 % stehen auf der Packung, die Preise erstrecken sich zwischen 10 und 200 €. Leider haben solche Mittel in Verbrauchstests von unabhängigen Prüfern nie einen Verbrauchsvorteil erweisen können. Und auch zu mir ist noch keiner mit einem seriösen Testangebot herangetreten.

Add Comment

* Required information
1000
Enter the fifth word of this sentence.
Captcha Image
Powered by Commentics

Comments (0)

No comments yet. Be the first!