Nasse Straßen

Nasse Straßen sind in Deutschland immer ein Thema. Unsere türkischen Freunde sprechen gerne vom „Kartoffelwetter". Bei nasser Fahrbahn bilden sich auf den meist belasteten Fahrspuren zwar keine Kartoffeln, aber große Pfützen. Man kann sich vorstellen, dass meine 205 mm breiten Reifen literweise Wasser wegzuschaufeln haben, bis sie sich runter in den Boden gestochen haben. Und das kostet Kartoffeln. Pardon, Kraft.

Diese Kraft merkt man, wenn das Auto im Leerlauf rollt: dann wirken die Wassermassen wie Bremsen, für die man nicht mal zahlen muss. Manchmal erkennt man, dass tiefe Pfützen auf den eingeprägten Spuren stehen und dass nur eine Reifenbreite daneben viel weniger Wasser steht.

Anmerkung: Es lässt sich neben dem Spritsparen auch die Aquaplaninggefahr vermindern, wenn man leicht versetzt von den Fahrrinnen mit tiefem Wasser fährt — natürlich nur, soweit man andere nicht bedrängt, zwei Fahrspuren einnimmt oder das Rechtsfahrgebot verletzt.
Anmerkung: Bei Seitenwind, nassen Straßen und unebenen Straßen besonders darauf achten, dass beidhändig gelenkt wird, um Verziehen des Lenkrads zu vermeiden.

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