Denke an die Anderen!

Denjenigen, die nicht nur wollen, dass ihr Geldbeutel lacht, sondern auch die Umwelt, offenbart sich eine weitere Dimension. Haben Sie schon überlegt, wie viel ein Bus oder ein LKW an Sprit verbraucht, wenn er umsonst abbremsen muss?

Busse und LKW
sind schwerer als 10 Autos und verbrauchen etwa 5mal mehr. Es wäre völlig vermessen, grundsätzlich auf eigene Vorfahrt zu verzichten. Aber wenn man vermeiden kann, dass ein Auto bremsen muss oder wenn man sich zwischen links- und rechts parkenden Autos entgegen kommt, gewähren Sie Vorrang und geben Sie dafür rechtzeitig ein Zeichen z.B. mit der Lichthupe, wenn das Sinn macht. Bedenken Sie dabei aber, dass Ihr Bremsen unter Umständen Ihren Nachfolgeverkehr ausbremst oder gar gefährdet. Das funktioniert meist nicht ohnehin, das muss man üben.
Bergauf fahrende Fahrzeuge an Hindernissen bevorzugen
Zum Beispiel, wenn Fahrzeuge am Fahrbahnrand die Straße einengen und Gegenverkehr den Berg herauf kommt. Wenn Sie als bergab fahrender mit Anhalten verhindern, dass der bergauf fahrende bremsen und neu anfahren muss, ist Sprit gespart, denn Sie brauchen zum erneuten Beschleunigen weniger bis keinen Sprit.
Abbiegen immer früh ankündigen,
am besten schon unmittelbar nach der vorausgehenden Einmündung und den Verkehr im Spiegel nicht zu sehr ausbremsen. Im dichten Verkehr sollte man langsames Abbiegen und Rangieren vermeiden, um nicht ganze Kolonnen zum Abbremsen zu nötigen.
Auf rote Ampeln mit leichtem Bremsen hinweisen,
wenn eine bevorsteht. Ein folgender Benzinsparer wird dankbar früher Leerlaufen oder Motorbremsen. Auf Autobahnen vermeidet man lieber solche Zeichen, denn Überreaktionen verursachen einen Bremsstau. Zwar merkt der geradeaus schauende Fahrer herzlich wenig davon. Aber die Wirkung geht nach hinten los, wie die des bremsenden Unfallgaffers.
Konzentration im dichten Stadtverkehr!
Auch wenn es bei der Vielzahl von Reizen und hübschen Frauen schwer fällt: Aufmerksamkeit im dichten Verkehr ist wichtig für den gesamten Verkehrsfluss. Zügig fahren und nicht an der Ampel einschlafen — man will ja kein Stauleger sein.
So schick man sich damit fühlen mag,
das Telefon am Fahrerohr ist grässlich. Kann ein Gespräch so dringend sein, dass es den Fahrer zu Recht von der Fahrt durch eine Stadt voller junger und alter Menschen ablenkt. Die Mobilfunkindustrie zerstreut dies gerne, aber selbst Fahrer mit 0,8 Promille im Blut haben bessere Reaktionszeiten. Na Prost. Freisprechanlagen sind besser, doch auch deren Nutzer begehen mehr Fahrfehler als normale Fahrer. (Statistik des VCÖ 2004). [9] Und die beliebte SMS verlangt auch noch die Augen des Fahrers.
Bei einer „Rechts-vor-links"-Kreuzung
musste ich anhalten, um einem von rechts kommenden Auto die Vorfahrt zu gewähren. Nun rollt auch noch ein Auto von links an. Dann ist es manchmal ganz nett, dem fahrenden Fahrzeug ein Zeichen zu geben und ihn ebenfalls passieren zu lassen, damit zumindest er nicht anhalten muss. Das spart ihm Benzin und kostet den Stehenden nicht viel mehr.
Auch abgestellte Autos
können Spritverbrauch verursachen. An Hauptstraßen und Steigungen ist es besser, das Auto so abzustellen, dass es den Verkehrsfluss nicht behindert. Falls nicht, ist man für die Geräuschkulisse und Umweltbelastung vor dem eigenen Haus selber verantwortlich.
Als Fußgänger
beweist man nicht nur ökologisches Denken, wenn man den abgasspeienden Ungeheuern, alias Autos, den Vorrang lässt, damit diese durch das Bremsen und Neuanfahren nicht noch eine extra Wolke hinterlassen.
Stichworte:

Soziale Fahrweise

Add Comment

* Required information
1000
Enter the last letter of the word satellite.
Captcha Image
Powered by Commentics

Comments (0)

No comments yet. Be the first!