Hektik ist so verbreitet wie das Auto

Schnell noch dorthin, dann dorthin und dann schnell wieder zurück. Als man noch gelaufen ist, kannte man noch kein Wort wie „Stress“. Doch irgendwie schlug gerade die Erleichterung und Verschnellerung die Zeiträuber-Laufbahn ein.

VW Egos, vom Verkehrsrausch zugedröhnt, lassen den Bus mit 100 Leuten nicht aus der Bushaltestelle vor.

Siehst du so einen 2-Tonnen Koloss in der Stadt aus der Perspektive eines Kleinkinds vorbei fahren, ahnst du, dass es nicht gut sein kann, wenn diese Fahrer Hektik machen. Keine Lücken für Querstraßen frei lassen, im Rückstau halb blind irgendeine Alternative erhaschen und durch kleine Stadtstraßen peitschen.

Es gibt sie, die abbiegenden Fahrzeuge, die dem Fußgänger schier die Beine rasieren und dann im Irrglauben der eigenen Vorfahrt noch mit Hupengeschrei, Drohgebärden und Schimpfwörtern ihre Hektik und Wut ausdrücken müssen.

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