Wie tief geht die Schubabschaltung?

Gänge nach unten ausfahren ist nur eine spriteffiziente Bremsart, so lange der Motor die "Schubabschaltung" ernst nimmt. Manche Autos machen da Unterschiede:

Ältere Semester mit Vergaser drosseln den Sprit überhaupt nicht vollständig. Hier ist der Spareffekt kleiner. Doch auch manche Einspritzer verweigern die Schubabschaltung, manche nur, so lange das Öl noch nicht warm gefahren ist.

Unterhalb einer bestimmten temperaturabhängigen Drehzahlschwelle deaktiviert sich die Schubabschaltung und Kraftstoff wird eingespritzt. Spätestens bei der Standgasdrehzahl muss der Motor einspritzen, um sich nicht selbst abzuwürgen. Doch die Schwelle kann je nach Fahrzeug auch höher liegen z. B. 1700 U/min. Fahrzeuge mit Standardautomatikgetriebe benötigen für die Aufrechterhaltung des Kraftschlusses in der Wandlerkupplung eine bauartbedingt höhere Mindestdrehzahl.

Um die Motorbremse weitmöglichst spritfrei genießen zu können, wird man den Drehzahlbereich möglichst knapp über der Schwelle halten und erst dann einen Gang runter schalten, sobald das nötig wird. Aber wo liegt diese Schwelle?

Verlangsamt man mit Motorbremse, hört man irgendwann ein Blubbern und man spürt einen leichten Schwund der Motorbremskraft. Eine exakte Momentanverbrauchsanzeige zeigt den Verbrauchsprung direkt an. Eine intelligente Schaltanzeige mit Schaltempfehlung informiert auch im Klartext über das jetzt empfehlenswerte Herunterschalten. Verfügt man über beide Features nicht, merkt man sich bei warmem Motor entweder die Drehzahl oder man merkt sich, welcher Gang bis zu welchem Tempo spritfrei bremst.

Add Comment

* Required information
1000
Which is darker: black or white?
Captcha Image
Powered by Commentics

Comments (0)

No comments yet. Be the first!