Warum Leerlauf?

Der Leerlauf verbraucht eine gewisse Menge Benzin solange der Motor die Leerlaufdrehzahl hält. In Relation zur Fahrgeschwindigkeit muss dies aber nicht viel sein.

Der Boss einer KFZ-Produktion hat große Verantwortung. Tausende Arbeiter haben sich vom Firmenwohl abhängig gemacht. Unter Einsatz von Menschenkraft, Maschinen, Energie, verschiedenen Materialien und Teilen werden aus Blechen Autos. Natürlich kostet all das immense Geldsummen — dafür gewinnen Sie an einem guten Tag viele Autos, die Geld bringen. So wird das Ziel des Chefs erreicht, mit geringem Einsatz von Mitteln (Kosten) viele hochwertige Autos zu produzieren.

Ich möchte keine Betriebswirtschaft lehren. Es geht darum, Parallelen zu Motoreigenschaften aufzeigen: Ähnlich wie die Mitarbeiterzahl hat die Motordrehzahl das Zeug für hohe Leistungen, dafür gehen aber auch die Kosten nach oben. Der Verbrauch ist nur bei hoher Auslastung/Last gering.

Es gibt einen Engpass in der Produktionslinie. Heute kann man nur wenige Autos produzieren. Es würde viel sparen, wenn man morgens anstatt der 3.000 Mitarbeiter nur 750 zum Arbeiten holt.

Anstatt ein mittleres Gefälle im 4. Gang bei 3.000 U/min zu fahren, kann man mit Leerlauf 2.250 Umdrehungen und damit viel Verbrauch los werden.

Wegen schlechter Auslastung an Samstagen kann man mit 3.000 Arbeitern kaum mehr erreichen, als mit 2.000, die voll ausgelastet sind.

Wenn man im 3. Gang zwar mit 3.000 U/min fährt, aber nicht beschleunigt, also das Leistungspotenzial nicht nutzt, kann man auch in den 4. Gang schalten und 1.000 U/min sparen. Obendrein wird wegen der höheren Last im höheren Gang der Wirkungsgrad besser.

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