Bei Konstantfahren vermeide man überflüssige Gasbewegungen

Der Versuch zeigt das konstante Tempo halten wie ein Tempomat, spart mehr als das Pendeln zwischen zwei Gasstellungen.

Machen wir doch folgenden Versuch: Sie fahren auf Ihrer üblichen Pendelstrecke mit Tempomatunterstützung konstante Geschwindigkeit und suchen aufmerksam nach längeren kurvenfreien Abschnitten mit konstanter Neigung, dessen maximal nur leichtes Gefälle weder zur Schubabschaltung, noch zum Erhalten der Geschwindigkeit im Leerlauf ausreicht. Diese Stelle können Sie an einer konstanten Momentanverbrauchsanzeige erkennen. Mit etwas Übung können Sie hier die Aufgabe des Tempomaten versuchsweise manuell selbst übernehmen. Schalten sie ihn aus, finden Sie mit dem Gaspedal den Haltepunkt und belassen Sie es dort. Geschwindigkeit und Momentanverbrauch bleiben weiterhin konstant. Beginnen Sie nun, mit dem Gaspedal um diesen Haltepunkt zu „zittern“, ohne die Geschwindigkeit zu verändern. Sie werden feststellen, dass der Momentanverbrauch jetzt symmetrisch um einen höheren Durchschnittswert als vorher schwankt. Wenn also bereits unnötige Gaspedalbewegungen bei konstanter Geschwindigkeit den Verbrauch erhöhen, wird das auf schwankende Geschwindigkeiten allemal stärker zutreffen, da dann zusätzlich die Fahrzeugmasse wiederholt zu beschleunigen ist.

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