Der Turbodiesel-Motor

Wer Turbodiesel fährt, wird mit satten Kräften verwöhnt. Der Verbrauch ist niedriger und lässt sich auch von akuten Bleifuss-Attacken wenig beeinflussen. Der Grund ist mitunter, dass man die Drehzahl nicht hochkurbeln muss, um satt zu beschleunigen. Messbar ist das im Drehmomentverlauf: Ein hohes, konstantes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen.

Der Turbo kann die Ansaugluft aber erst oberhalb einer gewissen Schwelle (1500-2000 U/min) verdichten und ab da spürt man schon das Drehmoment. Unterhalb dieser Drehzahl lässt sich oft nicht beschleunigen, Verbrauchsvorteile konnte ich bisher noch nicht bestätigen.

Jedenfalls erscheint der Verbrauchsunterschied beim Beschleunigen nicht groß und damit ist es kein Nachteil, den Turbo zu nutzen, um schnell in die Gänge zu kommen oder Berg hoch zu fahren. Doch wenn nur wenig Kraft genutzt wird (zum Beispiel bei niedrigem konstantem Tempo auf der Ebene), kann man mit der Drehzahl auch unter die Turboschwelle gehen, so weit sich das Ganze rüttel- und ratterfrei fahren lässt.

Inzwischen gibt es auch Benzinmotoren mit Turbounterstützung zur Verbrauchsreduzierung (TFSI-Motoren), für die das gleiche gilt.

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