Akt 4: Das gute Auto und das liebe Geld

Bringen wir noch den Kostenpunkt an: Mit meinen Gehältern waren zwei ganze Tankfüllungen im Monat drin. Mit dem Schnee kamen die Winterreifen und 300 EUR gingen drauf, Ölwechsel und zack auf zack folgten erste Reparaturen an Auspuff, Manschette, Lichtmaschine, Verteiler, Batterie, Scheinwerfer. Hoffentlich haben manche weniger Pech mit Verschleißteilen.

Schmerzhaft wurde mir eingeimpft, dass Fahren nicht nur Benzin kostet. Wenn Benzin für 100 km heute EUR 13 kostet, bin ich mit Reifen, Verschleißteile und Öl im Nu bei EUR 25 pro 100 km. Das Auto hat doch ein Pferdefuß. Meine Rechnung ist noch tief gegriffen. Der ADAC schätzt selbst die Betriebskosten eines sparsamen 1,4L Polos auf ca. 35 ct pro Kilometer.

Ich bin heute noch dafür dankbar, dass ich über die Kosten nicht Buch halten musste. Aber ich weiss, der größte Teil meiner Ausgaben verschwindet in und mit dem Auto. Reparaturen, Pflege, TÜV und ASU, Versicherung, Steuer und Benzinkosten nagen unbemerkt, aber nimmersatt an den Geldscheinen, auch ohne dass ein Unfall passiert. Letztlich kommt so ein großer Teil des schwer verdienten Geldes unter die Räder, dass viele alleine zwei Tage in der Woche nur dafür arbeiten, dass sie eine halbe Stunde früher ins Geschäft kommen. Das ist eine Tatsache!

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